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Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Komplettanbieter hochwertiger Präzisionsteile ist geschafft: seit diesem Sommer ist die Induktions-Randschichthärteanlage in Betrieb.
Die Vorteile der induktiven Randschichthärtung liegen auf der Hand: Die Verschleißfestigkeit der Bauteile kann deutlich erhöht, Härtewerte und Härteverlauf können präzise gesteuert werden. Dabei ist die Bearbeitung von partiellen Flächen an bevorzugt belasteten Zonen oder die Härtung des gesamten Bauteils möglich – das steigert die Qualität und reduziert die Kosten.
Mit der neuen Randschichthärteanlage ist BüMi nunmehr in der Lage, Bauteile bis zu 6.000 Millimeter Länge induktiv zu härten. Dazu wird die äußere Schicht eines Bauteils partiell oder über die Gesamtlänge mittels eines Induktors erhitzt. Die dabei erfolgende Gefügeumwandlung führt zu einer Hartschicht, die mechanischen Belastungen beim Einsatz besser widersteht. In einem Anlassofen werden die Teile entspannt und im Falle von Materialverzug auf einer leistungsstarken Presse bis 250 Tonnen gerichtet.
Der Geschäftsführer der BüMi, Frank Mittag, erklärt den Hintergrund dieser Investition: „Die Anforderungen an die von uns zu fertigenden Bauteile werden bezüglich Genauigkeit und Verschleißfestigkeit immer höher. Bisher waren wir bei der Härtung bezüglich Qualität und Lieferzeit auf häufig wechselnde Gegebenheiten bei Sublieferanten angewiesen. Mit unserer eigenen Anlage behalten wir die Qualitäts-, Prozess- und Kostenkontrolle im eigenen Hause. Wir können dabei die Durchlaufzeiten bei der Herstellung deutlich reduzieren. Selbst die Wärmebehandlung im Lohn für andere Unternehmen ist möglich.“
Wir machen Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Senden Sie Ihre Anfrage an Herrn Karsten Nieborg
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